Games

Fallout 76: PC-Spieler werden zum Kauf über Bethesda-Shop verdonnert

Origin, Uplay, Battle.net, GOG & Co.: Fast jeder namhafte Spiele-Hersteller versucht mittlerweile, eine eigene Vertriebs-Plattform zu etablieren, um sich auf diese Weise Unabhängigkeit vom digitalen Distributions-Platzhirsch Steam zu erkämpfen. Immerhin verlangt die virtuelle Verkaufs-Plattform von "Half-Life"-Erfinder Valve fast ein Drittel des digitalen Produkt-Umsatzes für sich - eine Summe, die viele Hersteller gerne einbehalten würden, um zum Beispiel das Risiko für andere Spiele-Produktionen abzufedern.

Jetzt versucht sich auch Rollenspiel-Experte Bethesda immer hartnäckiger an der Etablierung seines eigenen Steam-Nebenbuhlers: So hat das Unternehmen gerade angekündigt, "Fallout 76" als ersten Teil der futuristischen RPG-Reihe nicht über Steam zu verkaufen. Stattdessen will man die PC-Fassung des postapokalyptischen Multiplayer- und Survival-Rollenspiels zumindest anfangs nur über den firmeneigenen Client "Bethesda.net" anbieten.

Für PC-Gamer bedeutet das, dass sie zur Veröffentlichung von "Fallout 76" im November ein weiteres User-Profil anlegen und noch ein Launcher-Programm installieren müssen, sofern sie noch kein Bethesda.net-Konto besitzen. So mancher Gamer dürfte Bethesdas Entscheidung vermutlich mit anfänglicher Kauf-Verweigerung abstrafen, denn das zunehmende Dickicht aus verschiedenen Profilen, Konten und Launch-Clients erfreut sich wachsender Unbeliebtheit.

Konsolen-Spieler indes brauchen solche Probleme nur wenig zu kümmern: Sie beziehen die digitale Version ihrer Wunsch-Software ohnehin ausschließlich aus dem Online-Store des jeweiligen Plattform-Betreibers.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


Versenden Drucken

Weitere Artikel


Aktuelle Playlist

19:26:04
SNOW PATROL
CHASING CARS
592Mag ich
http://www.radiobonn.de/bonn/rb/295701?song_id=346
Anzeige
Zur Startseite