Musik

Gitarrenbauer Gibson meldet Konkurs an

Es hatte sich angedeutet: Nachdem kürzlich schon über Schulden von bis zu 500 Millionen US-Dollar berichtet worden war, hat der Gitarrenhersteller Gibson nun Konkurs angemeldet. Dieser Schritt soll laut Gibson-Boss Henry Juszkiewicz aber nicht das Aus der Traditionsmarke bedeuten.

Wie Juszkiewicz in einem Statement ankündigt, werde Gibson sich "neu strukturieren". Eine Audio- und Home-Entertainment-Marke, die Gibson vor vier Jahren für 135 Millionen Dollar von Phillips erwarb, soll wieder abgestoßen werden, um einen Teil der Schulden abzubauen. Generell wolle Gibson sich von Produkten trennen, "die nicht zu unserem Kern gehören", um sich wieder verstärkt auf die Herstellung von Instrumenten sowie Sub-Labels wie Epiphone zu konzentrieren. Der Name Gibson sei ein "Synonym für Qualität", erklärt Juszkiewicz, und Musiker sollen weiterhin am "konkurrenzlosen Klang" der Instrumente teilhaben.

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Gibson wurde 1902 in Nashville, Tennessee, gegründet und etablierte sich unter den Gitarrenherstellern bald als Marktführer. Besondere Berühmtheit erlangte das Modell Les Paul. Zu den zahllosen Musikern, die in der Vergangenheit auf Gibson-Gitarren spielten, gehören unter anderem Stars wie Slash, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Jimmy Page und Keith Richards.

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Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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