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11.11.2017 Die Rente: am besten gut beraten

Eigentlich wollen wir alle doch später nur das eine: Im Alter genauso gut leben wie heute. Aber dafür müssen wir vorsorgen. Vor allem weil wir immer länger leben werden! Eine Statistik sagt: Alle 10 Jahre steigt die Lebenserwartung um zweieinhalb Jahre!


Die meisten von uns sammeln im Laufe des Lebens unterschiedlichste Ansprüche auf eine spätere Rente. Da ist zunächst die gesetzliche Rente, dann vielleicht eine betriebliche Altersvorsorge mit Geld vom Chef, zusätzlich Riester oder auch eine private Rentenversicherung. Aber reicht das Geld denn in 20, 30 oder 40 Jahren auch für die Rente? Als erstes ist also eine sorgfältige Bestandsaufnahme wichtig. Ein guter Berater kann nur dann gut beraten, wenn er von Ihnen alle nötigen Informationen erhält. Dazu gehört vor allem die sogenannte "Renteninformation" der Deutschen Rentenversicherung. Daraus erkennen Sie, wann Ihre Altersrente beginnt und wie hoch diese voraussichtlich sein wird. Dazu müssen Sie Ihrem Berater natürlich noch alle Unterlagen über die privaten Vorsorgeversicherungen mitbringen. Vielleicht auch Informationen über vermietete Immobilien oder sonstige Einkünfte. Denken Sie nur daran, dass diese Informationen keine Kaufkraftverluste und keine Steuern sowie Sozialabgaben berücksichtigen! Wie geht es dann weiter? Finanzexperte Maximilian Blusch:
"Wo will ich hin? Wie sieht Ihre Lebensplanung aus? Auch um diese Frage zu beantworten braucht der gute Berater vor allem eins: Ihre Zeit. Sie sollten gemeinsam klären, welche Vorstellungen Sie für Ihren Ruhestand haben. Und welche finanziellen Mittel Sie dabei benötigen. Wichtig ist dabei zum Beispiel, wann Sie in Rente gehen wollen, ob Sie in den eigenen vier Wänden wohnen oder Miete zahlen, ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind oder noch für andere Menschen finanziell einstehen müssen. Was ist zu tun? Aus diesen Informationen kann Ihnen der Berater mögliche Versorgungslücken berechnen, natürlich unter Berücksichtigung der Inflationsrate, Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Eine gute Beratung zeigt Ihnen auch auf, wie viel Geld im Fall einer vollen Erwerbsminderung, bei längerer Krankheit, für Ihre Hinterbliebenen im Todesfall und für die Kosten bei Pflegebedürftigkeit fehlt."
Machen Sie einen solchen Rentencheck spätestens mit 40! Dann ist noch genug Zeit um Lücken zu schließen. Gerade Frauen sollten aufpassen. Die Kindererziehung und Teilzeit sorgt oft für eine deutlich geringere Rente als bei Männern. Wichtig ist auch: Alle Vorschläge sollte es schriftlich geben, damit sie zu Hause nochmal überlegen können.
 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/altersvorsorge.html


https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/altersvorsorge/rechner/rentenluecken-rechner.html

 

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