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12.08.2017 Finanzcheck für junge Familien

Wenn beide Partner in einer Familie verdienen, dann lebt es sich ja meist ganz gut. Wenn dann Kinder dazu kommen, wird es teuer. Laut statistischem Bundesamt bezahlen die Deutschen für Ihre Kinder - bis sie 18 sind - über 120.000 Euro. Aber es gibt einige Möglichkeiten um Geld vom Staat zu bekommen.


Klassisch natürlich das Elterngeld. Die Höhe richtet sich nach dem, was die Eltern netto im Jahr vor der Geburt verdient haben. Wer als früh Freibeträge auf die Steuerkarte eintragen lässt, hat ein höheres Netto und damit auch mehr Elterngeld. Auch der Wechsel der Steuerklasse bei Eheleuten kann sich lohnen. Selbst gezahlte Gesundheitskosten im Zusammenhang mit der Schwangerschaft können zum Beispiel als außergewöhnliche Belastung die Einkommenssteuer senken. Bewahren Sie also die Belege auf. Fragen Sie bei steuerlichen Themen auf jedenfall Ihren Steuerberater um Rat. Unser Finanzexperte Maximilian Blusch rät auch dazu, die möglichen Risiken abzusichern und vorzusorgen!
"Dazu gehört natürlich die Risikolebensversicherung für beide Elternteile und nicht nur für den Hauptverdiener, da auch der Partner zuhause eine Arbeitsleistung erbringt, die im Unglücksfall bezahlt werden muss. Und gerade in jungen Jahren eine Berufsunfähigskeitsversicherung, die das wertvollste Gut der meisten Menschen, nämlich die eigene Arbeitskraft, absichert. Natürlich gehört auch eine Haftpflichtversicherung dazu, in die Kinder und im Haushalt lebende Partner - auch ohne Trauschein - in der Regen kostenlos einbezogen sind. Schließlich eine Invaliditätsversicherung oder - meist etwas preiswerter - mindestens eine Unfallversicherung für die Kinder."
Denken Sie auch jetzt schon an die weitere Zukunft. Mit Kindern lohnt sich "riestern" noch stärker. Für jedes Kind legt der Staat pro Jahr nochmal bis zu 300 Euro drauf. Wenn sie nach der Geburt nicht arbeiten reichen 60 Euro im Jahr als Eigenbeitrag für die volle Förderung aus. Wenn noch was im Budget übrig ist dann könnten sie zum Beispiel in einen Fondssparplan investieren und so Geld für die Zukunft zurücklegen.


Mehr Infos unter:
https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/privatkunden/bauen-und-wohnen/baufinanzierung.html?n=true&stref=hnav

 


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