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08.04.2017 Starkregen: einfach gut vorsorgen

Starkregen hat ja in Teilen der Region in der letzten Zeit viel Unheil angerichtet. Innerhalb von wenigen Minuten fällt dann schon mal die Regenmenge eines ganzen Monats. Vor allem jetzt im Frühling und im Sommer kann es zu solchem Starkregen kommen. Also: Vorsorgen!


Der Klimawandel bringt solche extremen Wetterlagen immer öfter zu uns. Die Kanalnetze sind für solche Extreme aber nicht ausgelegt. Würde man diese dafür ausbauen, so müssten die Kanaldurchmesser um ein Vielfaches größer sein. Der Bau wäre technisch problematisch und würde zu höheren Abwassergebühren und zu Störungen im dauerhaften Betrieb führen. Die Verwaltungen bei uns machen trotzdem eine ganze Menge, um möglichst viele Bürger vor Schaden zu schützen. Einen Komplettschutz gibt es aber nicht. Also gilt: Eigeninitiative ist gefragt. Gebäudeeigentümer sollen und müssen sich um den Schutz der Immobilie kümmern. Vor allem wenn Haus oder Wohnung in einem gefährdeten Bereich liegt. Häufige Schwachstellen sind ebenerdige Eingänge, Terrassen oder Lichtschächte im Keller. Außerdem Abgänge und Treppen, Freiflächen, Einfahrten mit Gefälle zum Haus hin und tiefliegende Garagen. Wie sie sich schützen können verrät unser Finanzexperte Maximilian Blusch:
"Die häufigste Schadenursache bei Starkregen ist der Rückstau aus dem Abwasserkanal und dieser liegt allein in der Verantwortung des Hauseigentümers. Doch dagegen und auch gegen andere Schwachstellen kann man sich durch entsprechende bauliche Maßnahmen schützen, wie z.B. durch den Einbau eines Rückstauventils, einer Hebeanlage oder von Schwellen an den Eingängen. Zur Finanzierung der Maßnahmen haben einige Sparkassen und Banken zinsgünstige Sonderkreditprogramme aufgelegt. So bleibt der Schutz Ihres Gebäudes für Sie als Eigentümer auch finanzierbar. Mein Tipp: Zusätzlich sollten Sie Ihren Versicherungsschutz prüfen, ob dieser entsprechende Schäden auch abdeckt. Hierzu gibt es spezielle Elementarschädenversicherungen für Schäden die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden. Sie wird meist in Kombination mit einer Gebäude- und Hausratversicherung oder durch Erweiterung dieser Verträge abgeschlossen."

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.steb-koeln.de/hochwasser-und-ueberflutungsschutz/starkregen-und-sturzfluten/starkregen-und-sturzfluten.jsp


http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/hochwasser/index.html

 


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